Brot – Sesam – Samen selber anbauen

Sesam – Samen selber anbauen.

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Bei schwarzen Sesamkörnern handelt es sich um die Urform des Sesams. Dieser ist besonders aromatisch, verfügt über eine besondere Nährstoffzusammensetzung und gilt er als der Gesündeste seiner Art. Der Sesam ist einjährig und benötigt einen warmen Standort mit viel Sonne und nicht zu feuchten Böden.

SCHWARZER SESAM – SAMEN

ANBAU VON SESAM

Weiße oder schwarze Samenkörner – beide stammen von der Sesampflanze, die wohl mit einer der ältesten Ölpflanzen der Welt ist. Die Pflanzen bilden Kapseln, die wenn sie reif sind aufspringen und die Körner freigeben. Ihren Ursprung haben die Pflanzen in Asien, wo sie auch noch heute angebaut werden. Die Farbe variiert je nach Sorte zwischen weiß, hellbraun, braun und schwarz. Bei schwarzen Sesamkörnern handelt es sich um die Urform des Sesams. Dieser ist besonders aromatisch, verfügt über eine besondere Nährstoffzusammensetzung und gilt er als der Gesündeste seiner Art.

Anbau von Sesam. Weiße oder schwarze Samenkörner.
Sesam Foto: Krish Dulal
  • Latein: Sesamum indicum
  • Familie: Pedaliaceae
  • Schwierigkeit: Etwas herausfordernd
  • Pflanzung: Heiße Jahreszeit
  • Klima: Nicht winterhart
  • Überwinterung: einjährig, nicht notwendig
  • Standort: Volle Sonne
Der Sesam ist einjährig und benötigt einen warmen Standort mit viel Sonne und nicht zu feuchten Böden. Sesam ist eine einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 120, selten bis 180 Zentimeter erreicht und verzweigt oder unverzweigt vorkommt, wächst jedoch sehr schlank, daher ist für die Sesampflanzen nicht viel Platz nötig. Ein Abstand von 25 bis 45 cm zwischen den Pflanzen reicht. Ein Anbau im Kübel ist so problemlos möglich. In Regionen mit eher kühlen und feuchten Sommern ist die Kübelkultur zu empfehlen. Der Sesam verträgt anhaltende Feuchtigkeit schlecht und sollte zudem durchgehend bei 20 °C oder besser noch wärmer stehen. Sesam wächst in Mauernischen oder Ecken, in denen sich im Sommer die Hitze staut am besten.

Substrat
Frische Gartenerde, mit Kompost angereichert oder hochwertige Kübelerde eignet sich ebenfalls. Zur Auflockerung und Verbesserung der Durchlässigkeit sollte Sand zugegeben werden.

Anzucht
Eine Temperatur von 18 °C – 25 °C und ausreichend Helligkeit benötigen Sesamsamen zum Keimen. Es dauert etwa 120 Tage vom ersten Austrieb bis zur Blüte und Reife der Samen. Das Vorziehen der Samen im Haus ist ratsam und für eine erfolgreiche Ernte unerlässlich. Begonnen wird damit am besten im März oder April.

Anbau von Sesam. Weiße oder schwarze Samenkörner.
  • Die Samen auf das Substrat legen und mit etwa 1 cm Erde bedecken, gut anfeuchten aber nicht durchnässen.
  • Den Pflanztopf mit Folie abdecken und an einen hellen Ort, mit mindestens 20 °C stellen.

  • Das Substrat ist durchgehend feucht zu halten und sollte jeden Tag kurz gelüftet werden

  • In zwei Wochen sollten die Samen keimen und die Abdeckung kann entfernt werden.Aber beachten Sie: Die Erde sollte nicht austrocknen.

  • Wenn draußen mindestens 20 °C herrschen, dürfen die jungen Pflanzen das Haus verlassen.

  • Wenn die Außentemperaturen durchgängig mindestens 20 °C erreicht haben, kann der Sesam ins Freie ausgepflanzt werden. Die jungen Pflanzen einzeln in einem Abstand von 25 cm bis 45 cm in die Erde pflanzen.

Sesam kommt gut mit Trockenheit zurecht, auch wenn diese länger anhält. Zusätzliches Gießen ist nur dann notwendig, wenn die Blätter zu welken beginnen.

Ernte der Samen  Nach der Blüte verläuft die Entwicklung des Sesams vergleichsweise schnell.

Ernte der Samen

Nach der Blüte verläuft die Entwicklung des Sesams vergleichsweise schnell. Aus den Blüten entstehen etwa oval geformte Fruchtkörper, die sich mit der Zeit bräunlich verfärben. Sind sie Braun und beginnen sich zu öffnen, ist die Zeit für die Ernte gekommen.

Die Samen, das Öl und die Wurzel des Sesam werden für therapeutische und kulinarische Zwecke verwendet. Die ölreichen Samen des Sesam werden zu Sesamöl verarbeitet, das vor allem zum Kochen verwendet wird. Die ganzen Samen dienen – oft geröstet – zur Verfeinerung von Backwaren und zum Würzen von Speisen. Sesam gehört zu den selenreichsten Lebensmitteln. Darüber hinaus enthält Sesam mit über 700 mg pro 100 g eine beachtliche Menge Calcium. Sesam ist ein starkes Allergen und muss als deklarationspflichtiges Allergen bei verarbeiteten Lebensmitteln auch bei geringsten Mengen in der Zutatenliste angegeben werden.

Brot – Sesam – Samen selber anbauen

Quelle: Brot – Sesam – Samen selber anbauen